Sechskantschrauben
Passend dazu
Sechskantschrauben sind die universellen Arbeitstiere der Befestigungstechnik. Ihr markanter Außen-Sechskantantrieb ermöglicht die Übertragung extrem hoher Drehmomente mittels Maul-, Ring- oder Steckschlüsseln. Ob im schweren Stahlbau nach DIN 931, im Maschinenbau mit Feingewinde oder als spezialisierte Passschraube für scherfeste Verbindungen – unser Sortiment deckt jede technische Anforderung ab, bei der maximale Stabilität und Zuverlässigkeit gefragt sind. Die Wahl der richtigen Sechskantschraube hängt entscheidend von der Belastungsart und dem Bauraum ab. Wir unterscheiden primär nach folgenden Spezialisierungen: Nutzen Sie bei Konstruktionen, die hohen Querkräften ausgesetzt sind (z. B. im Brücken- oder Maschinenbau), bevorzugt die DIN 931 mit Schaft. Der Schaftquerschnitt ist größer als der Gewindequerschnitt, was die Schraube deutlich scherunempfindlicher macht. Das Vollgewinde der DIN 933 ist hingegen die erste Wahl für Durchgangsverschraubungen mit Kontermutter oder wenn Bauteile bündig gegeneinander verspannt werden müssen. Sechskantschrauben finden sich überall dort, wo Kraft auf Form trifft: Vorteile: Nachteile: Die Hauptunterschiede liegen in den Schlüsselweiten bei den Durchmessern M10, M12, M14 und M22. Die ISO-Normen haben hier teilweise kleinere Schlüsselweiten, was im modernen Leichtbau Gewicht spart, aber beim Werkzeugwechsel beachtet werden muss. Passschrauben haben einen sehr eng tolerierten Schaft. Sie verhindern das Verrutschen der verbundenen Teile unter Last. In Getrieben oder präzisen Maschinenführungen sind sie daher unersetzlich. Diese Werksnorm (Mercedes-Benz) definiert hochspezialisierte Flanschschrauben für die Automobilindustrie. Sie sind auf automatisierte Montageprozesse und definierte Reibwerte optimiert, um eine gleichbleibende Vorspannkraft zu garantieren. Der Zapfen dient als Führung oder Anschlag. Er wird oft in Wellen eingesetzt, um ein Bauteil gegen Verdrehen oder Verschieben zu sichern, ohne das Gewinde selbst als Anschlagfläche zu nutzen. Sperrzähne wirken wie eine Einweg-Sicherung: Sie erleichtern das Anziehen, "beißen" sich aber beim Versuch des Losdrehens in das Material. Sperrrippen hingegen erhöhen die Reibung flächig und sind materialschonender bei empfindlichen Oberflächen.Sechskantschrauben: Der belastbare Standard für Industrie und Handwerk
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