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Sechskantschrauben: Der belastbare Standard...

Sechskantschrauben

Passend dazu

DIN-Typ
Maße
Bezeichnung
Preis
Menge
DIN 933
Verfügbarkeit:
1 - 4 Arbeitstage (Mo.-Fr.)
M10x30
0,84 € *
(0,70 € netto)
83,55 € pro 100 Stück
1 Stück / VE
VE
ISO 4017
Verfügbarkeit:
1 - 4 Arbeitstage (Mo.-Fr.)
M16x30
2,30 € *
(1,93 € netto)
229,85 € pro 100 Stück
1 Stück / VE
VE
DIN 933
Verfügbarkeit: nicht auf Lager
M12x35
15,35 € *
(12,90 € netto)
15,35 € pro 100 Stück
DIN 933
Verfügbarkeit:
1 - 4 Arbeitstage (Mo.-Fr.)
M12x25
15,98 € *
(13,43 € netto)
31,96 € pro 100 Stück
50 / VE
VE
DIN 931
Verfügbarkeit:
1 - 4 Arbeitstage (Mo.-Fr.)
M16x110
46,02 € *
(38,68 € netto)
184,09 € pro 100 Stück
25 Stück / VE
VE
DIN 933
Verfügbarkeit:
1 - 4 Arbeitstage (Mo.-Fr.)
M16x65
10,76 € *
(9,04 € netto)
43,03 € pro 100 Stück
25 Stück / VE
VE

Sechskantschrauben: Der belastbare Standard für Industrie und Handwerk

Sechskantschrauben sind die universellen Arbeitstiere der Befestigungstechnik. Ihr markanter Außen-Sechskantantrieb ermöglicht die Übertragung extrem hoher Drehmomente mittels Maul-, Ring- oder Steckschlüsseln. Ob im schweren Stahlbau nach DIN 931, im Maschinenbau mit Feingewinde oder als spezialisierte Passschraube für scherfeste Verbindungen – unser Sortiment deckt jede technische Anforderung ab, bei der maximale Stabilität und Zuverlässigkeit gefragt sind.

Präzision in jeder Norm: Unsere Unterkategorien

Die Wahl der richtigen Sechskantschraube hängt entscheidend von der Belastungsart und dem Bauraum ab. Wir unterscheiden primär nach folgenden Spezialisierungen:

  • Sechskantschrauben mit Schaft (Teilgewinde): Die Klassiker DIN 931 und ISO 4014 sowie die schwere DIN 601. Der gewindefreie Schaft bietet eine höhere Scherfestigkeit und ist ideal für das Verbinden mehrerer Bauteile geeignet.
  • Vollgewinde (Gewinde bis Kopf): Normen wie DIN 933 oder ISO 4017 erlauben eine flexible Verschraubung über die gesamte Länge. Spezialvarianten wie DIN 34810 aus Kunststoff bieten zudem Lösungen für korrosive Umgebungen oder Leichtbau.
  • Feingewinde-Spezialisten: DIN 960 / DIN 961 und ISO 8765 / ISO 8676 bieten durch ihre geringe Steigung eine präzise Justierung und eine exzellente Selbsthemmung gegen unbeabsichtigtes Lösen.
  • Flanschschrauben & Sicherungstechnik: DIN 6921 und EN 1665 kombinieren Schraube und Unterlegscheibe. Varianten mit Sperrzähnen oder Sperrrippen (auch für Feingewinde) graben sich in die Oberfläche ein und verhindern effektiv das Losdrehen bei Vibrationen.
  • Passschrauben für höchste Präzision: DIN 609, DIN 610 und DIN 7968 garantieren durch geschliffene Schäfte eine exakte Positionierung der Bauteile und nehmen Scherkräfte spielfrei auf.
  • Spezialformen: DIN 561 (mit Zapfen) und DIN 564 (mit Ansatzspitze) dienen zur Arretierung von Bauteilen, während DIN 7513 als Schneidschraube direkt im Metall ein Gegengewinde formt.
Profi-Tipp: DIN 931 vs. DIN 933 – Wann Schaft, wann Vollgewinde?

Nutzen Sie bei Konstruktionen, die hohen Querkräften ausgesetzt sind (z. B. im Brücken- oder Maschinenbau), bevorzugt die DIN 931 mit Schaft. Der Schaftquerschnitt ist größer als der Gewindequerschnitt, was die Schraube deutlich scherunempfindlicher macht. Das Vollgewinde der DIN 933 ist hingegen die erste Wahl für Durchgangsverschraubungen mit Kontermutter oder wenn Bauteile bündig gegeneinander verspannt werden müssen.

Einsatzbereiche und Materialvielfalt

Sechskantschrauben finden sich überall dort, wo Kraft auf Form trifft:

  • Stahl- und Anlagenbau: Hochfeste Verbindungen in 8.8, 10.9 oder 12.9.
  • Automotive & MBN 10105: Spezialisierte Flanschschrauben für den Fahrzeugbau, die Montagezeit sparen und Sicherheit erhöhen.
  • Holzbau: Große Sechskantschrauben (oft DIN 601) für tragende Balkenverbindungen.

Vor- und Nachteile der Sechskant-Bauform

Vorteile:

  • Höchste Drehmomentübertragung durch Außenantrieb.
  • Einfache Montage auch bei Platzmangel von der Seite (mit Maulschlüssel).
  • Enormes Spektrum an Festigkeitsklassen und Korrosionsschutzarten (verzinkt, feuerverzinkt, Edelstahl).

Nachteile:

  • Nicht versenkbar – der Kopf steht immer über der Oberfläche hervor.
  • Erhöhtes Verletzungsrisiko an exponierten Köpfen im Vergleich zu Linsen- oder Senkköpfen.

Experten-FAQ: Wissenswertes zu Sechskantschrauben

1. Was ist der Unterschied zwischen DIN 931/933 und den ISO-Pendants 4014/4017?

Die Hauptunterschiede liegen in den Schlüsselweiten bei den Durchmessern M10, M12, M14 und M22. Die ISO-Normen haben hier teilweise kleinere Schlüsselweiten, was im modernen Leichtbau Gewicht spart, aber beim Werkzeugwechsel beachtet werden muss.

2. Warum sollte ich Sechskant-Passschrauben (z.B. DIN 609) verwenden?

Passschrauben haben einen sehr eng tolerierten Schaft. Sie verhindern das Verrutschen der verbundenen Teile unter Last. In Getrieben oder präzisen Maschinenführungen sind sie daher unersetzlich.

3. Welchen Vorteil bietet die MBN 10105 Flanschschraube?

Diese Werksnorm (Mercedes-Benz) definiert hochspezialisierte Flanschschrauben für die Automobilindustrie. Sie sind auf automatisierte Montageprozesse und definierte Reibwerte optimiert, um eine gleichbleibende Vorspannkraft zu garantieren.

4. Wann greife ich zu Sechskantschrauben mit Zapfen (DIN 561)?

Der Zapfen dient als Führung oder Anschlag. Er wird oft in Wellen eingesetzt, um ein Bauteil gegen Verdrehen oder Verschieben zu sichern, ohne das Gewinde selbst als Anschlagfläche zu nutzen.

5. Was bewirken Sperrzähne oder Sperrrippen am Flansch?

Sperrzähne wirken wie eine Einweg-Sicherung: Sie erleichtern das Anziehen, "beißen" sich aber beim Versuch des Losdrehens in das Material. Sperrrippen hingegen erhöhen die Reibung flächig und sind materialschonender bei empfindlichen Oberflächen.