Senkkopfschrauben
Senkkopfschrauben sind das Standardelement, wenn eine ebene Oberfläche ohne hervorstehende Schraubenflecken gefordert ist. Durch ihre konische Kopfform lassen sie sich nach einer entsprechenden Senkung des Werkstücks vollständig im Material versenken. Ob im Möbelbau, der Feinmechanik oder bei schweren Stahlkonstruktionen nach DIN 7969 – unser Sortiment umfasst die gesamte Bandbreite von klassischen Schlitzantrieben bis hin zu modernen Innensechsrund-Aufnahmen (~Torx). Die Wahl der richtigen Senkkopfschraube hängt maßgeblich vom erforderlichen Drehmoment und der Art des Untergrunds ab. Wir unterteilen unser Sortiment in folgende spezialisierte Gruppen: Ein häufiger Montagefehler ist die Verwendung eines falschen Senkwinkels. Während die meisten metrischen Senkschrauben einen 90°-Winkel besitzen (z. B. ISO 10642, DIN 965), gibt es Spezialnormen, die davon abweichen können. Vorteile: Nachteile: Die ISO 7046 ist der internationale Nachfolger der DIN 965. Während Form 1 (7046-1) der Standardausführung entspricht, legt Form 2 (7046-2) strengere Anforderungen an die mechanischen Eigenschaften fest, was sie belastbarer macht. Die "Nase" unter dem Kopf dient als Verdrehschutz. Sie greift in eine entsprechende Aussparung im Werkstück ein. Dies ist besonders nützlich, wenn man die Mutter von der Gegenseite festziehen möchte, ohne die Schraube festhalten zu müssen. Bei Senkschrauben ist der Kopf oft flacher als bei anderen Schraubentypen. Der Innensechsrund-Antrieb (ISO 14581) bietet hier die tiefstmögliche Werkzeugaufnahme, was ein Durchrutschen des Bits (Cam-Out) effektiv verhindert. In weichen Hölzern ziehen sich manche Schrauben selbst ein, bei Metallschrauben (DIN/ISO) ist eine präzise 90°-Senkung jedoch zwingend erforderlich, um einen bündigen Abschluss zu garantieren. Beide besitzen einen Vierkantansatz zur Fixierung. Die DIN 605 hat einen hohen Vierkant, während die DIN 608 einen niedrigen Vierkant besitzt. Die Wahl hängt von der Dicke des zu durchdringenden Materials ab.Senkkopfschrauben: Die bündige Lösung für glatte Oberflächen
Differenzierung der Normen: Von ISO 10642 bis DIN-Spezialformen
Profi-Hinweis: Achten Sie darauf, dass die Senkung tief genug ist, damit der Schraubenkopf minimal (ca. 0,1 mm) unter der Oberfläche liegt. So verhindern Sie Verletzungsgefahren und Beschädigungen an angrenzenden Bauteilen. Bei der Verwendung von ISO 10642 in hochfesten Stählen sollte zudem beachtet werden, dass die Belastbarkeit aufgrund der Kopfgeometrie geringer ist als bei Zylinderschrauben.Einsatzgebiete im Überblick
Vor- und Nachteile der Senkkopf-Bauform
FAQ: Wissenswertes zu Senkkopfschrauben